Leuchtturmprojekt des Licht ins Dunkel - Innovationsfonds
Unser Leuchtturmprojekt geht zu Ende
Nach mehr als zwei Jahren intensiver Projektarbeit ist unser Leuchtturmprojekt „Persönliche Assistenz für Menschen mit psychischen Erkrankungen“ zu Ende gegangen. Seit Juli 2024 konnten wir gemeinsam mit unseren Assistenznehmer:innen, Persönlichen Assistent:innen, Peer-Berater:innen und zahlreichen Kooperationspartner erproben, wie Persönliche Assistenz für Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Praxis funktionieren kann.
Mit dem Ende des Projekts ist auch die geförderte Assistenzleistung abgeschlossen. Besonders wichtig war uns, dass die Teilnehmer:innen dabei nicht plötzlich ohne Unterstützung dastehen. Alle, die eine weitere Begleitung gewünscht haben, haben Möglichkeiten für eine Anschlussbetreuung erhalten.
Das Projekt sollte nicht nur Unterstützung für einen begrenzten Zeitraum ermöglichen. Unser Ziel war von Beginn an, Erfahrungen zu sammeln, daraus zu lernen und sichtbar zu machen, welche Rahmenbedingungen es braucht, damit Persönliche Assistenz auch für Menschen mit psychischen Erkrankungen gut funktionieren kann.
Deshalb wurde das Projekt wissenschaftlich begleitet und evaluiert von der Hochschule Campus Wien. Die Erfahrungen der Assistenznehmer:innen, der Assistent:innen, der Peers und der beteiligten Fachpersonen sind dabei besonders wertvoll.
Im Winter 2026 werden wir die Ergebnisse der Begleitevaluation vorstellen und weitere Einblicke in unsere Erfahrungen, Erkenntnisse und Empfehlungen aus dem Projekt veröffentlichen.
Denn auch wenn das Projekt endet, bleibt die zentrale Frage bestehen:
Wie kann Persönliche Assistenz für Menschen mit psychischen Erkrankungen langfristig und nachhaltig ermöglicht werden?
Das sagt unser Assistent Julian rückblickend:
Das sagen unsere Assistentinnen Claudia & Beate rückblickend:
Das sagt unsere Supervisorin Claudia rückblickend
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Ein großes Dankeschön gilt LICHT INS DUNKEL und dem Innovationsfonds, der dieses Projekt ermöglicht und damit den Raum geschaffen hat, neue Wege in der Persönlichen Assistenz zu erproben.
Wir bedanken uns ebenso bei allen Assistenznehmer:innen, Persönlichen Assistent:innen, Peer-Berater, Kooperationspartner:innen und Wegbegleiter:innen, die ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Zeit eingebracht haben.
Aus einem Leuchtturmprojekt sollen Erkenntnisse entstehen, die weiterleuchten. Genau daran möchten wir weiterarbeiten.
Rückblick - Wie unser Projekt begann:
Der Innovationsfond von Licht ins Dunkel unterstützt besonders innovative und inklusive Projekte in Österreich. Im Jahr 2023 wurden über 75 Projekte eingereicht – umso größer war die Freude über die Zusage.
„Leuchtturmprojekte sind ungemein wichtig, weil sie auf beeindruckende Weise neue Wege sichtbar machen und zeigen, dass mit Kreativität und Mut Inklusion möglich ist.“
Univ.-Prof. Dr.phil. Barbara Gasteiger-Klicpera, Beiratssprecherin
Zeitliche Struktur
Der Start von Persönlichen Assistenzdienstleistungen ist ab Juli 2024 geplant. Die Assistenz erfolgt befristet für voraussichtlich 2 Jahre. Ein enger Austausch mit Stakeholderinnen und Stakeholdern ist uns dabei sehr wichtig, um am Projektende den Assistenznehmerinnen und Assistenznehmern die weitere Betreuung zu gewährleisten.
Personelle Struktur
Auch Supervisionen und Teambesprechungen finden regelmäßig verpflichtend statt.
Auch Supervisionen und Teambesprechungen finden regelmäßig verpflichtend statt.
Peer Ansatz
Der Verein Lichterkette - sowie weitere Stakeholderinnen und Stakeholder aus dem Bereich der Arbeit mit Menschen mit psychischen Erkrankungen – werden uns hierbei intensiv unterstützen.
Auch den Assistenznehmerinnen und Assistenznehmern stehen Peer Beraterinnen und Peer Berater mit eigener Erfahrungsexpertise während der Projektlaufzeit zur Verfügung.
Evaluierung
Die Persönliche Assistenz für Menschen mit psychischen Erkrankungen soll ein ergänzendes Angebot für die Zielgruppe sein und keineswegs in Konkurrenz zu bestehenden Angeboten im psychosozialen Bereich in Wien stehen. Daher forcieren wir die Zusammenarbeit mit Trägerinnen und Trägern von Angeboten für diese Zielgruppe.
Kontaktdaten zum Projektteam:
Projektleiterin
Ines Ballmann, MA
Mail: pa.lid@assistenz24.at
Telefon: +43 660 7383774